Faltenglättung - wer kann wie helfen?

Mit dem Alter werden Falten, vor allem im Gesicht, sichtbarer und viele Menschen empfinden sie als sehr störend und unschön. Auch jüngere Leute sind davor nicht gewappnet und es zeichnen sich immer wieder größere Falten in den so genannten Mimik-Regionen des Gesichtes ab. Neben Cremes und Gesichtsmassagen, die die Haut mitunter geschmeidiger wirken lassen, gibt es auch viele andere Methoden, um seine Falten zu glätten. Wer einen kleinen chirurgischen Eingriff nicht scheut, der geht zum Arzt und lässt sich die Falten zum Beispiel unterspritzen. In den letzten Jahren hat sich die Behandlung mit Botulinumtoxin extrem bewährt. Botulinumtoxin ist eine Substanz die eine Muskelabschwächung hervorruft. Sie wird in die faltige Körperregion injiziert, was nicht ganz schmerzfrei ist, und lässt Mimikfalten nach nur wenigen Monaten fast komplett verschwinden. Die Muskeltätigkeit wird zwar für einige Zeit beeinträchtigt, aber kehrt nach und nach zurück. Falten bilden sich jedoch zurück.

Besonders häufig werden Falten mit Eigenfett bekämpft. Der Vorteil hier besteht darin, dass die Haut das Eigenfett nicht abstößt und Falten über einen längeren Zeitraum nicht wiederkommen. Der Nachteil dieses Eingriffs ist, dass eine kleine Operation vorab notwendig ist, um das Eigenfett zu gewinnen.

Viele Menschen lassen sich die Falten mit der Dermabrasion glätten. Hierbei wird die oberste Hautschicht regelrecht abgeschliffen. Es entsteht eine Schorfwunde, die mit Salben behandelt wird. Es bildet sich im Laufe der Zeit eine neue faltenfreie Hautschicht. Diese Behandlung kann immer wieder und in nur kurzen Abständen wiederholt werden.

Natürlich ist eine Faltenglättung nicht ganz schmerzfrei und erste positive Ergebnisse zeigen sich auch erst nach einer gewissen Zeit. Meistens bringen solche kosmetischen Eingriffe Schwellungen und Blutergüsse mit sich, die aber schnell abklingen. Ein erfahrener Arzt kann bei Problemen mit Falten helfen und man sollte sich vorab auf jeden Fall beraten lassen, welche Methode die wohl beste ist. Krankenkassen zahlen derartige Behandlungen in der Regel nicht, so dass man im Zweifel nach einer Finanzierung direkt beim Arzt fragen muss, wenn bei Kapitalmangel sonst nicht Kredite bzw. Darlehen am freien Markt aufnehmen will.

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